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Erfahrungsbericht (Fahrzeug) Getriebe
#1
Hallo Espace - Freunde,
hat schon mal jemand ein Schaltgetriebe vom Diesel (J635, Übersetzung 3,223:1)
im Benziner (J637, Übersetzung 3,556:1) gefahren und kann etwas dazu berichten?
Bin gespannt.
Mit besten Grüßen
lupus04
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#2
Hallo lupus04,

hatte vor Jahren mal ein NG3 /095 in einem 2,2l Injection verbaut. Praktisch konnte ich keine große Unterschiede erkennen. Vom Gefühl her, dachte ich das er etwas langsamer beschleunigen würde, aber Gefühle können täuschen. Aus der Getriebe Identifikation von Renault ist ersichtlich, das die Übersetzungen aller NG3 Getriebe wohl gleich sind, wobei das 095er aus dem Diesel gleichwohl eine etwas höhere Geschwindigkeit zeigt im 4. und 5. Gang bei 1000upm. Auch das Drehmoment soll etwas höher sein. Aber siehe selber.

Auch sind die Kupplungsscheiben des J635 Diesel mit mehr und stärkeren Federn versehen, hat aber auch gepasst.

Gruß Hajo

   
Mein Espen Stand
----------------------
J117, 2,2l, 1990 mit 157.000 km mit H-Kennzeichen  
J637, 2,2l, 1994 fast gänzlich überholt mit LPG
J637, 2,2l, 1996 Sondermodel "Atlantic" mit LPG
J637 2,2l  1996 "Tante Aisha" von Mustafa mit LPG 
J638, 2,8l, 1994 (wird wohl bald geschlachtet) LPG
J638, 2,8l 1994 aus Holland importiert, wird restauriert, bekommt LPG
JE0N, 2,0l 16v, aus 2000 mit LPG
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#3
Moi, 
das Getriebe vom Diesel ist länger übersetzt, 
damit kommt der Benziner langsamer
aus dem Quark.
Die Mitnehmerscheibe ist mit stärkeren Federn bestückt
wegen dem höherem Drehmoment . 

Besten Gruß Helmut
JK 25th Grande 2,0tdi 173 PS  -> VF1 JK03D6 4219****
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#4
Hallo Malte,

ich habe das MR 000 BV-NG, ca. 1,4MB als pdf. Ist das Renault Handbuch für die Instandsetzung des NG Getriebes. Wenn du es haben möchtest schicke ich es Dir als Email Anhang. Bin aber ab Morgen bis Sonntag in Naumburg auf dem Treffen.

Gruß Hajo
Mein Espen Stand
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J117, 2,2l, 1990 mit 157.000 km mit H-Kennzeichen  
J637, 2,2l, 1994 fast gänzlich überholt mit LPG
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J638, 2,8l, 1994 (wird wohl bald geschlachtet) LPG
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JE0N, 2,0l 16v, aus 2000 mit LPG
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#5
Hallo Helmut und Hajo,
besten Dank für euere Antworten. Ich habe lange Zeit Diesel gefahren, nun aber seit Jahren Benzin/Lpg. 
Da ich jetzt eventuell ein Diesel-Getriebe einbauen muss, da ich kein anderes ausgebaut habe, hat mich diese Frage umgetrieben. Ich könnte das also ohne Probleme verwenden. Die etwas längere Übersetzung müsste ich im Anhängerbetrieb ggfls. mit höherer Drehzahl kompensieren. Es sein denn, jemand kann ein passendes Getriebe preisgünstig abgeben.
Mit besten Grüßen
Stefan
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#6
Hallo  Hajo,
Du hast mir versehentlich eine Nachricht geschickt, welche aber für Malte bestimmt war!
Trotzdem kannst Du mir die PDF auch senden.
Mit besten Grüßen
Stefan
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#7
Hallo an die Beteiligten,
die Getriebegeschichte hat ihren Abschluss heute in einer bestandenen HU-Prüfung gefunden. 

Besten Dank für die Vermittlung und meinen besonderen Dank an Karsten!

Nachdem ich das Getriebe nach wechsel der Glocke eingebaut hatte, die Bremsen hinten incl.
Neuem lastabhängigen Bremsventil, neuen Radbremszylindern und neuen Bremsleitungen sowie Schläuchen rundum erneuert hatte und nach Hause fahren wollte, stellte sich nach Ablassen der Hebebühne und Anlassen des Motors heraus; der Wagen fährt nur vorwärts! (Beinahe hätte meine alte Werkbank den Tod gefunden.)
Also anderntags retour; Auto hoch, Öl raus und Getriebedeckel ab. Da war zu sehen, jemand hatte das 5. Gangrad von der Welle gezogen und wieder aufgesteckt, ohne das Rad in den Federspangen einzurasten. Nach mehrfachen Versuchen ist es gelungen, den Deckel so aufzusetzen, dass der Rückwärtsgang einzulegen ist!

Das Getriebe ist dicht und ohne Geräusche! 

Die Übersetzung passt, glaube ich, ganz gut, etwas kürzer so wie vermutet. 110 Km/h = 3000 U/min. Nach der ersten Fahrt mit schwerem Anhänger wird sich das zeigen.
So ist diese recht langwierige Aktion mit einem mir unbekannten Altteil gut ausgegangen,
Bis zu unserem nächsten Treffen...........

Beste Grüße
lupus04
Stefan
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#8
Hallo Stefan,

also das kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

Der Getriebespender stand nach einer Hochwasserdurchfahrt wegen Wasserschlags auf dem Hof.
Bis dahin lief das Getriebe vorwärts wie rückwärts.

Irgendwann musste der Hof geräumt werden und ich habe die Kiste auseinandergebaut.
Das Getriebe wanderte in eine Ecke, ohne dass da irgendjemand den Deckel abgenommen hat.
Niemals niemals niemals nicht.

Hat jemand eine Erklärung?

Grüsse
Karsten
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#9
Thumbs Up 
Hallo Karsten,
die einzige Erklärung ist, dass der Schalthebel Druck bekommen hat und das Zahnrad von seinem Platz über die Federn geschoben hat, es dann aber wg. der kleinen Haltefedern nicht wieder zurück zu seinem Platz konnte. Ich könnte das an dem ausgebauten Getriebe einmal simulieren. Ist das Getriebe mit MoS-  Zusatz gelaufen? Weißt Du noch in etwa die Laufleistung? Das wäre interessant.
Habe den Wagen heute noch mal auf der Bühne gehabt und bei der Gelegenheit gesehen das es nach wie vor trocken ist.
Ich werde das Rätsel lösen!
Beste Grüße
lupus04
Stefan
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#10
Hallo Stefan,

ich schätze mal 230Tkm.
Hab' den Tacho noch hier liegen. Kann ich mal nachsehen.

Öl hatte ich gewechselt.
Kann sein, dass ich da Liqui-Moly-Zusatz reingemacht habe.

Grüße

Karsten
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