Danke Euch für Eure Ideen!!
Ich habe mal bisher, soweit mir möglich versucht, die Tips zur Hebelmechanik auszuprobieren.
Die einseitige Feder, die direkt am Pedalarm angreift, konnte ich leicht aushängen, sie bietet nur geringe Federkraft - die obere Feder scheint deutlich stärker. Auf die Betätigung hat sie kaum einen für mich fühlbaren Einfluss.
Die beidseitige Feder, die offenbar oberhalb des Hebel-Drehpunktes angreift, konnte ich nicht entfernen, das war mir zu heiss, und mit meinerm Rücken und auf der Straße ging da leider nicht mehr.
Nach Lösen der Kolbenstange vom Pedal fühlte es sich exakt so an wie im Fehlerfall: Das Pedal bleibt unten hängen, lässt sich aber leicht wieder nach oben ziehen. Die Federn scheinen ihre rückstellende Wirkung erst im oberen Drittel des Pedalweges zu entfalten, im unteren Bereich halten sie das Pedal eher im unteren Bereich (Knackfrosch-Prinzip - aber bistabil) Sprich - ohne Druck von der Hydraulik kommt das Pedal alleine mit Federkraft - egal ob eine oder beide - nicht hoch. Das wäre zumindest geklärt.
Mechanisch ist alles sehr leichtgängig und der Hebel ohne nennenswertes seitliches Spiel. Auch Betätigung unter seitlicher Last macht keinen fühlbaren Unterschied.
Alle Drehpunkte scheinen gut gefettet und relativ sauber, so dass ich mittlerweile recht sicher bin, dass das Problem nicht von der mechanischen, sondern von der hydraulischen Seite kommt. Mist.
Habe jetzt die email-Adresse der ausführenden Wekstatt gefunden (9/23, vor ca. 40.000 km: Kupplungssatz mit Zweimassenschwungrad 855.- €, Arbsitszeit 358.- €) und angefragt, ob da auch der Nehmerzylinder getauscht wurde.
Immerhin - wenn sie für den Tausch der Kupplung nur 358.- € berechnet haben (Werkstatt-Stundensätze sind hier im Vergleich zu D geradezu lächerlich niedrig), kann ein erneuern des Nehmerzylinders eigentlich nicht sooo viel teurer sein.
Wieso der Fehler bisher nur 3x aufgetreten ist (1x kalt, 2x warm), aber einige hundert Male dazwischen nicht (auch nicht im 20 minütigen Stop and go-Stau bergauf) erschließt sich mir allerdings noch nicht so wirklich.
Testfahrt bis zum Fehlerfall steht noch an. Hier allerdings nicht ganz so unkritisch - die Landstraßen hier sind bergig, extrem kurvig und eng und weitgehend ohne jede Möglichkeit, rechts ranzufahren, da will man nicht liegen bleiben. Die Bahn hat auch nicht überall Standstreifen, und wenn dann auch recht schmal. Ich hab' da 'n Industriegebiet im Auge....
...
Das Bild zeigt das Pedal am Boden bei ausgehängtem Geberzylinder
Ich habe mal bisher, soweit mir möglich versucht, die Tips zur Hebelmechanik auszuprobieren.
Die einseitige Feder, die direkt am Pedalarm angreift, konnte ich leicht aushängen, sie bietet nur geringe Federkraft - die obere Feder scheint deutlich stärker. Auf die Betätigung hat sie kaum einen für mich fühlbaren Einfluss.
Die beidseitige Feder, die offenbar oberhalb des Hebel-Drehpunktes angreift, konnte ich nicht entfernen, das war mir zu heiss, und mit meinerm Rücken und auf der Straße ging da leider nicht mehr.
Nach Lösen der Kolbenstange vom Pedal fühlte es sich exakt so an wie im Fehlerfall: Das Pedal bleibt unten hängen, lässt sich aber leicht wieder nach oben ziehen. Die Federn scheinen ihre rückstellende Wirkung erst im oberen Drittel des Pedalweges zu entfalten, im unteren Bereich halten sie das Pedal eher im unteren Bereich (Knackfrosch-Prinzip - aber bistabil) Sprich - ohne Druck von der Hydraulik kommt das Pedal alleine mit Federkraft - egal ob eine oder beide - nicht hoch. Das wäre zumindest geklärt.
Mechanisch ist alles sehr leichtgängig und der Hebel ohne nennenswertes seitliches Spiel. Auch Betätigung unter seitlicher Last macht keinen fühlbaren Unterschied.
Alle Drehpunkte scheinen gut gefettet und relativ sauber, so dass ich mittlerweile recht sicher bin, dass das Problem nicht von der mechanischen, sondern von der hydraulischen Seite kommt. Mist.
Habe jetzt die email-Adresse der ausführenden Wekstatt gefunden (9/23, vor ca. 40.000 km: Kupplungssatz mit Zweimassenschwungrad 855.- €, Arbsitszeit 358.- €) und angefragt, ob da auch der Nehmerzylinder getauscht wurde.
Immerhin - wenn sie für den Tausch der Kupplung nur 358.- € berechnet haben (Werkstatt-Stundensätze sind hier im Vergleich zu D geradezu lächerlich niedrig), kann ein erneuern des Nehmerzylinders eigentlich nicht sooo viel teurer sein.
Wieso der Fehler bisher nur 3x aufgetreten ist (1x kalt, 2x warm), aber einige hundert Male dazwischen nicht (auch nicht im 20 minütigen Stop and go-Stau bergauf) erschließt sich mir allerdings noch nicht so wirklich.
Testfahrt bis zum Fehlerfall steht noch an. Hier allerdings nicht ganz so unkritisch - die Landstraßen hier sind bergig, extrem kurvig und eng und weitgehend ohne jede Möglichkeit, rechts ranzufahren, da will man nicht liegen bleiben. Die Bahn hat auch nicht überall Standstreifen, und wenn dann auch recht schmal. Ich hab' da 'n Industriegebiet im Auge....
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Das Bild zeigt das Pedal am Boden bei ausgehängtem Geberzylinder
Grüße, Michael
Grand Espace IV/JK1K Phase 3 150 dci, Handschalter, Bj. 2011, VF1JK1JC6.....
S804232 Grand 2.0 dCi 110 kW PK4, Farbcode TEHNK (Beige Cendré Perleffekt)
Grand Espace IV/JK1K Phase 3 150 dci, Handschalter, Bj. 2011, VF1JK1JC6.....
S804232 Grand 2.0 dCi 110 kW PK4, Farbcode TEHNK (Beige Cendré Perleffekt)


